Cherie DeVille spricht über Sexualität und Medien an der Uni

·
Artikel anhören~2 min

Mehrfache XMAs-Gewinnerin Cherie DeVille sprach an der UC Santa Barbara über Sexualität, Medien und Kultur. Einblicke in einen besonderen Dialog mit Studierenden.

Diese Woche war die mehrfache XMAs-Gewinnerin Cherie DeVille zu Gast in einem Filmstudien-Seminar an der UC Santa Barbara. In einem offenen Gespräch mit Studierenden diskutierte sie die Darstellung von Sexualität in Medien und deren kulturelle Auswirkungen. ### Warum dieser Besuch wichtig ist Cherie DeVille ist nicht nur als Darstellerin bekannt, sondern auch als kluge Stimme in der Debatte um Sexualität und Popkultur. Ihr Vortrag zeigte, wie eng Film, Gesellschaft und persönliche Identität miteinander verwoben sind. Die Studierenden hatten die seltene Chance, direkt von einer Brancheninsiderin zu lernen. ### Die Themen im Detail DeVille sprach über mehrere zentrale Punkte: - Die Entwicklung der Darstellung von Sexualität in Filmen und Serien - Wie Tabus durch Medien aufgebrochen werden können - Die Verantwortung von Filmschaffenden gegenüber dem Publikum - Persönliche Erfahrungen aus ihrer Karriere Besonders spannend war ihre Analyse, wie sich die Wahrnehmung von Intimität in den letzten Jahrzehnten verändert hat. Sie betonte, dass Medien nicht nur unterhalten, sondern auch prägen, wie wir über Beziehungen und Sexualität denken. ### Ein Dialog auf Augenhöhe Die Veranstaltung war kein typischer Vortrag, sondern ein lebendiger Austausch. Studierende stellten Fragen zu Themen wie Einwilligung, Repräsentation und den Einfluss von Streaming-Diensten. DeVille antwortete offen und ehrlich, was viele im Raum bewegte. „Es geht nicht darum, perfekt zu sein, sondern darum, ehrlich zu sein“, sagte sie. ### Was wir daraus lernen können Für Fachleute in Beziehungsarbeit und Sexualpädagogik bietet dieser Besuch wertvolle Impulse. Er zeigt, wie wichtig es ist, Medienkompetenz zu fördern und offene Gespräche über Sexualität zu ermöglichen. DeVilles Ansatz erinnert uns daran, dass echte Verbindung oft da entsteht, wo wir Verletzlichkeit zeigen. Der Abend endete mit einem Appell an die Studierenden: Nutzt eure Stimmen, um Geschichten zu erzählen, die ehrlich und inklusiv sind. Denn genau das braucht unsere Gesellschaft – mehr Dialog, weniger Tabus.