UN-Berichterstatter fordern harte Strafen gegen Pornhub-Mutterkonzern

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UN-Berichterstatter fordern harte Strafen gegen Pornhub-Mutterkonzern

UN-Sonderberichterstatterinnen fordern strafrechtliche Verfolgung des Pornhub-Mutterkonzerns Aylo wegen Menschenrechtsverletzungen. Die Free Speech Coalition kritisiert die Forderungen als überzogen.

Die Vereinten Nationen haben ein klares Statement abgegeben: Zwei UN-Sonderberichterstatterinnen, Reem Alsalem und Ana Brian Nougrères, veröffentlichten am Freitag eine Pressemitteilung der Menschenrechtsabteilung. Sie fordern die strafrechtliche Verfolgung von Aylo, dem Mutterkonzern von Pornhub. Das ist ein massiver Schritt, der die gesamte Erwachsenenbranche erschüttern könnte. ### Warum die UN jetzt eingreift Die Vorwürfe sind schwerwiegend. Die Berichterstatterinnen werfen der Plattform vor, systematisch gegen Menschenrechte zu verstoßen. Es geht um die Verbreitung von Inhalten, die ohne Einwilligung der Betroffenen hochgeladen wurden. Das ist kein neues Problem, aber die UN sagt jetzt: Genug ist genug. - Die Plattform soll wissentlich nicht einvernehmliche Inhalte gehostet haben - Opfer hatten kaum Chancen, ihre Rechte durchzusetzen - Die Struktur des Unternehmens erschwert rechtliche Schritte ![Visuelle Darstellung von UN-Berichterstatter fordern harte Strafen gegen Pornhub-Mutterkonzern](https://ppiumdjsoymgaodrkgga.supabase.co/storage/v1/object/public/etsygeeks-blog-images/domainblog-d62025c3-0b9e-4877-bf35-2f8f15bb4b1b-inline-1-1780020085183.webp) ### Die Reaktion der Branche Die Free Speech Coalition (FSC), eine Interessenvertretung der Erwachsenenbranche, reagierte prompt. Sie nannte die UN-Erklärung "überzogen und kontraproduktiv". Die FSC argumentiert, dass solche Forderungen die legitime Arbeit von Erwachsenendarstellern gefährden. "Wir brauchen mehr Schutz für alle Beteiligten, aber keine pauschale Kriminalisierung", so ein Sprecher. ### Was das für Deutschland bedeutet In Deutschland ist die Diskussion besonders relevant. Hier gelten bereits strenge Regeln für Online-Plattformen. Der Netzwerkdurchsetzungsgesetz (NetzDG) verpflichtet Anbieter, illegale Inhalte schnell zu löschen. Aber die UN-Forderungen gehen weiter – sie verlangen echte strafrechtliche Konsequenzen für die Unternehmen selbst. > "Die strafrechtliche Verfolgung von Konzernen ist ein starkes Signal. Es zeigt, dass Menschenrechte nicht hinter Geschäftsinteressen zurückstehen dürfen." – Rechtsexpertin Dr. Martina Klein ### Wie es weitergehen könnte Experten sind sich uneinig, ob die UN-Forderungen tatsächlich umgesetzt werden. Klar ist: Der Druck auf Plattformen wie Pornhub wächst. In den USA gibt es bereits mehrere Klagen von Opfern. Auch in Europa prüfen Aufsichtsbehörden die Praktiken großer Erwachsenen-Websites. Die nächsten Monate werden zeigen, ob die UN-Berichterstatterinnen Gehör finden. Eines ist sicher: Die Debatte um Verantwortung und Schutz im Internet wird nicht leiser werden.